Programm für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Kulturbereich
Das bundesweite Programm Culture4Climate setzt sich mit dem Kultursektor für die Erreichung der globalen Klima- und Nachhaltigkeitsziele ein. Im Klimawandel kommt dem Kulturbereich die doppelte Aufgabe zu, in allen Kultursparten klimaschädliche Emissionen runterzufahren und sich durch kulturelle Praxis für einen Kulturwandel zu einer Nachhaltigkeitskultur einzusetzen.
Bundesweite Dynamik mit vielfältigen Kulturakteuren
Das Klimaprogramm möchte vielfältige Akteur:innen wie Kultureinrichtungen, Kulturschaffende, Kulturverbände sowie Kultur- und Umweltverwaltungen in Kommunen, Ländern und Bund ansprechen und unterstützen. Sowohl in Ausstellungen und Museen, in Film und Kino, im Theater als auch in der Musik, auf Festivals, in Kunst, in Literatur, in der Soziokultur sowie in der Bau- und Denkmalkultur setzen sich Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und Verbände verstärkt mit den drängenden Fragen des Klimawandels und der Nachhaltigkeit auseinander. Culture4Climate stellt dafür innovative Methoden wie Global Goals Labs, SDG-Tandems, ein Klima-Tool oder Fördercoaching bereit, um eine breite Umsetzungs- und Veränderungsdynamik im Kulturbereich zu unterstützen. Unter Einbeziehung der Erfahrungen aus anderen Sektoren trägt Culture4Climate dazu bei, die Lernprozesse im Kulturbereich zu beschleunigen.
Beitrag zu Klimazielen
Für den Kulturbereich verbindet sich mit dem Klimawandel eine doppelte Aufgabe: Erstens, durch kulturelle Praxis einen Kulturwandel zu einer Nachhaltigkeitskultur zu unterstützen. Und zweitens, in allen Kulturbereichen bei den Kultureinrichtungen und bei kulturellen Veranstaltungen Treibhausgasemissionen zu vermeiden und zu minimieren und so eine konsistente Grundlage für die eigenen Beiträge zu einer kulturellen Nachhaltigkeitstransformation zu schaffen. Hauptziel von Culture4Climate ist es, über Kultureinrichtungen einen solchen Wandel zu einer Nachhaltigkeitskultur zu fördern und durch einen nachhaltigen Betrieb sowie die kulturelle Bildung für eine nachhaltige Entwicklung kurz- und mittelfristig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Zentrale Maßnahmen einer bundesweiten Ausstrahlung und Multiplikation sind eine SDG-Deklaration zu Nachhaltigkeitszielen, ein Kompetenz- und Netzwerkportal, ein SDG-Kulturwettbewerb, vielfältige Schulungs- und Umsetzungsangebote sowie eine bundesweite Konferenz.
Partner
Mit der Startförderung von 1,4 Millionen Euro durch die Nationale Klimaschutzinitiative konnte Culture4Climate in drei Jahren (11/21 bis 03/25) eine Infrastruktur für den gesamten Kulturbereich aufbauen und über 100.000 Kulturakteure erreichen. Nachdem sowohl der Beirat der Initiative Culture4Climate, dem Vertreter aus Kulturverbänden, Kultur- und Umweltstiftungen sowie Umweltbundesamt angehören als auch der Beirat der von der Bundesregierung initiierten Green Culture Anlaufstelle sich dafür ausgesprochen hatten, das bundesweit erprobte Programm weiter zu nutzen, verstetigt 2N2K Deutschland das innovative Klimaprogramm für den Kulturbereich.
Das Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K) dankt allen Partner:innen für die bisherige Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Erprobung des Culture4Climate-Programms. Ein besonderer Dank gilt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), dem Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) und unseren Verbundpartner:innen Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) sowie Öko-Institut.
Breite Wirkung
Das Programm ist darauf angelegt, über einen breiten, vielschichtigen und mehrstufigen Ansatz Hindernisse des Kulturbereichs zu überwinden und eine wirksame Dynamik zur Umsetzung der globalen und nationalen Klimaziele der Bundesregierung und des Pariser Klimaabkommens zu entfalten. Hauptziel von Culture4Climate ist es, über Kultureinrichtungen einen solchen Wandel zu einer Nachhaltigkeitskultur zu fördern und durch einen nachhaltigen Betrieb sowie die kulturelle Bildung für eine nachhaltige Entwicklung kurz- und mittelfristig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
C4C-Beirat
Dem Beirat zum Klimaprogramm Culture4Climate (C4C-Beirat) gehören engagierte Vertreter*innen unterschiedlicher Kultursparten an. Er kommt zwei Mal jährlich zu einem Beiratstreffen zusammen.
| Beiratsmitglieder |
| Nils Hilkenbach, Kulturstiftung des Bundes |
| Dr. David Klein, Kultur- und Denkmalamt Dresden |
| Dr. Holger Krimmer Deutscher Bibliotheksverband e.V. |
| Katja Schwarz, Green Film & TV Consultants Deutschland e.V. |
| Constanze Fuhrmann, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) |
| Stefan Lohmann, Sustainable Event Solutions / 16 Steps Initiative zur Klimaneutralität der Veranstaltungswirtschaft bis 2025 |
| Martin Schmied, Umweltbundesamt |
| Prof. Dr. Ariane Jeßulat, Universität der Künste Berlin |
| Stefanie Dowidat, Deutscher Museumsbund / LWL-Museum für Archäologie |
| Gerald Mertens, Deutsche Orchestervereinigung e.V. |
| Claudia Schmitz, Deutscher Bühnenverein |
| Dr. Ralf Weiß, 2N2K Deutschland e.V. |
| Jürgen Sutter, Öko Institut e.V. |
Projektinformationen
Laufzeit der Startförderung | 1. November 2021 bis 31. März 2025
Verstetigung als Klimaprogramm | 1. April 2025
Projektflyer | PDF
Kontakt und Koordination
Culture4Climate
Margarethe Kreuser | Programmleiterin | margarethe.kreuser@2n2k.de
Selina Kahle | Programmleiterin | selina.kahle@2n2k.de | aktuell im Sabbatical
Dr. Ralf Weiß | Wissenschaftlicher und Kaufmännischer Leiter | ralf.weiss@2n2k.de
Quartier Potsdamer Platz | Linkstr. 2 | 10785 Berlin
www.culture4climate.de | kontakt@culture4climate.de
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